Studierende

Wer hilft mir eigentlich im Studium?

Neben den Universitätsinternen Beratungsstellen stellen wir dir hier unsere MentoringMentoring Das Mentoring ist eine Beratung und Unterstützung durch erfahrene Fachkräfte oder Führungskräfte. Es findet meistens in Form von speziellen Programmen, Gesprächen oder andere Veranstaltungen statt. Ein Ziel ist es dabei, die unerfahrene Person bei persönlichen oder beruflichen Entwicklungen zu unterstützen.-Programme fürs Lehramt vor. Aber zunächst fassen wir kurz zusammen, wo du dich an den drei Hochschulen gut beraten lassen kannst.

An der Universität Duisburg-Essen hat das Akademische Beratungszentrum Erstsemesterinfos für dich parat. Dort findest du Fragen und Antworten. Solltest du eine Beeinträchtigung haben, dann schau beim Inklusionsportal rein. Über eine Finanzierung sowie Wohnoptionen berät dich das Studierendenwerk.

Ähnlich ist das an der Ruhr-Universität Bochum. Auch dort hilft dir die Zentrale Studienberatung als Anlaufstelle bei vielen Dingen. Fragen und Antworten erhältst du zudem in den Erstsemester FAQ. Beim Wohnen und der Frage der Finanzierung unterstützt dich das AKAFÖ. Über ein Studium mit Beeinträchtigung erfährst du hier mehr.

An der TU Dortmund berät dich die Studienberatung Lehramt fächerübergreifend zum Lehramtsstudium und von den studentischen Tutor*innen des DoKoLL wird du vor allem während der Studieneingangsphase unterstützt. Zudem steht dir die Zentrale Studienberatung beratend zur Seite. Eine Übersicht über häufig gestellte Fragen zum Studium an der TU Dortmund findest du in den FAQ Erstauskünfte. Solltest du dich über einen Platz zum Wohnen oder über BAföGBAföG Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) regelt die staatliche Unterstützung für die Ausbildung von Schüler*innen sowie Studierenden. Mit dem Kürzel BAföG wird umgangssprachlich auch die finanzielle Förderung in Form eins Darlehens bezeichnet. informieren wollen, dann schau beim Studierendenwerk vorbei. Das DoBuS unterstützt Studierende mit einer Beeinträchtigung und bietet für diese ein Peer-Mentoring an.

Bist du erst einmal an den einzelnen Unis angekommen, dann begleiten dich die lehramtsspezifischen Mentoring-Programme gut ins und durchs Studium.

Lehramt Mentoring-Programm Ruhr-Universität Bochum

Im Lehramt Mentoring-Programm unterstützen Lehramtsstudierende im Master ihre Kommiliton*innen aus der Studieneingangsphase im Bachelor als Mentor*innen und erleichtern ihnen so den Studienbeginn. Ziel ist es zudem, eine nachhaltige Vernetzung zwischen Lehramtsstudierenden aufzubauen, die auch über die Mentoring- und Studieneinstiegsphase hinaus andauert.

Die Mentor*innen werden von den Projektteams begleitet und dabei unterstützt, ihr Wissen und eigene Erfahrungswerte an ihre Mentees weiterzugeben.

Mentor*innen

Zielgruppe: Studierende – M.Ed.

Mit der Teilnahme am Lehramt Mentoring-Programm kannst du deine Social- und Soft-Skills ausbauen, von denen du als angehende Lehrkraft im späteren Berufsleben profitierst. Du erhältst qualifizierende und begleitende WorkshopsWorkshop Ein Workshop – was ins Deutsche mit Arbeitsgruppe oder Arbeitskreis übersetzt werden kann – ist eine zeitlich begrenzte Veranstaltung, bei welcher sich eine kleine Gruppe intensiv mit einem bestimmten Thema auseinandersetzt. rund um deine Arbeit als Mentorin. Darüber hinaus kannst du dein eigenes Netzwerk durch den Kontakt zu anderen Lehramtsstudierenden pflegen und ausbauen. Abschließend erhältst du ein Zertifikat über dein Engagement.

Mentees

Zielgruppe: Studierende (1./2.Sem.) – B.A./B.Sc. – Ziel: M.Ed.

In der Studieneingangsphase deines Lehramtsstudiums wird dir der Studienbeginn mit einer festen Ansprechperson erleichtert. Du erhältst von deinem*r Mentor*innen hilfreiche Informationen zu Fächern, zur Universität und anderen studienspezifischen Themen. Zudem erweiterst du dein Netzwerk und knüpfst nachhaltig neue Kontakte für den weiteren Studienverlauf.

Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung lernen sich alle Mentor*innen des aktuellen Durchgangs kennen. Gemeinsam wird das erste Treffen mit den Mentees geplant und vorbereitet. Weitere Treffen und Kontakte, bei denen die Mentor*innen ihre Erfahrungen sowie ihr Wissen und hilfreiche Tipps und Tricks rund um das Thema Studium an ihre Mentees weitergeben, werden individuell vereinbart.

Kontakt: mentoring-lehramt@rub.de

Buddy-Programm Lehramt der Universität Duisburg-Essen

Das Buddy-Programm Lehramt unterstützt Erstis in der herausfordernden Studieneingangsphase, indem ihnen direkt zu Beginn ein Buddy zur Seite gestellt wird. Bei einer Auftaktveranstaltung lernen die Mentees ihre Buddys kennen und können zuversichtlich ins Studium starten.

Mentee: Dir steht ab Beginn ein Buddy zur Seite, der alle Fragen rund ums Lehramtsstudium und darüber hinaus beantwortet. Regelmäßige Treffen mit der gesamten Gruppe sorgen dafür, dass du dich gut vernetzt. Diese Kontakte helfen dir, an der Universität und im Lehramtsstudium anzukommen und bringen dich gut durchs Studium. Schon vor Oktober kannst du Kontakt zu deinem Buddy aufnehmen.

Start: Immer zum Wintersemester

Buddy: Du wirst in unserem Basis-WorkshopWorkshop Ein Workshop – was ins Deutsche mit Arbeitsgruppe oder Arbeitskreis übersetzt werden kann – ist eine zeitlich begrenzte Veranstaltung, bei welcher sich eine kleine Gruppe intensiv mit einem bestimmten Thema auseinandersetzt. optimal auf deine Rolle als Buddy vorbereitet. In weiteren Workshops erlernst du Strategien für gute Kommunikation, zur (Selbst-)Reflexion und Praktiken zur Talentförderung. Du bist dann nicht nur ein Organisationstalent, sondern baust deine sozialen, kommunikativen & talentfördernden Fähigkeiten aus. Alles Tools, die du später als Lehrkraft dringend brauchst. Und natürlich vernetzt du dich mit den anderen Buddys. Das t4t-Projektteam begleitet dich durch das Programm, bietet regelmäßige Netzwerktreffen und bescheinigt dir die Teilnahme.

Erfahre im Video, was ein Buddy dazu berichtet.

Start: Jederzeit

Kontakt: amrei.sander@uni-due.de

Peer Mentoring im Lehramt an der TU Dortmund

„Was erleichtert mir den Studienbeginn?“, „Wie organisiere ich mich?“, „Wen kann ich wegen was fragen?“ In Peer Mentoring im Lehramt an der Technischen Universität Dortmund wird der informelle Austausch und die Vernetzung Lehramtsstudierender untereinander gefördert. Schon die qualitative und quantitative Untersuchung von Gelingensbedingungen und Hürden in der Lehramtsausbildung zeigte: die akademische und soziale Integration ist eine der entscheidenden Einflussgrößen für Motivation und Studienerfolg.

In der praktischen Umsetzung bedeutet dies: Lehramtsstudierende im ersten und zweiten Semester werden im Rahmen von Peer Mentoring im Lehramt durch Studierende aus höheren Fachsemestern sach- und fachkundig unterstützt. Für ein Zurechtfinden im Unialltag sind Kontakte zu Mitstudierenden elementarer Bestandteil. Eine Teilnahme am Programm soll daher außerdem – neben dem Austausch zu zweit – Raum für die nachhaltige Vernetzung untereinander bieten.

Wer Interesse daran hat, sich beim Studieneinstieg von geschulten Mentor*innen begleiten zu lassen oder gar selbst gerne Mentor*in werden und die eigenen Erfahrungen weitergeben möchte, meldet sich gerne per E-Mail unter t4t.dokoll@tu-dortmund.de.

Welcher Nebenjob bietet sich an?

Bei der Aufnahme eines Lehramtsstudiums hast du zahlreiche Möglichkeiten, dir Geld dazu zu verdienen. Da macht es Sinn, genau hinzuschauen welcher Tätigkeit du dich neben dem Studium widmest.

Es gibt zahlreiche außerschulische Lernorte, an denen dein Knowhow als angehende Lehrkraft stark geschätzt wird. Der Vorteil einer solchen Nebentätigkeit liegt in frühen praktischen Erfahrungen während des Studiums.

Die Lernrückstände der Schülerschaft sind aufgrund der Corona-Pandemie groß. Als angehende Lehrkraft wirst du schulisch und außerschulisch aussichtsreiche zusätzliche Jobperspektiven haben.

Erste Einblicke in den Beruf kannst du als Vertretungslehrkraft gewinnen. Die Voraussetzungen hierfür sind:

  • Du hast deinen Bachelorabschluss in der Tasche,
  • kannst ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag sowie
  • den Nachweis einer Masernimpfung vorlegen!

Wir empfehlen dir dringend, deine eigenen Interessen und Schwerpunkte in der Lehramtsausbildung den Einstellungsvoraussagen vorzuziehen und vielfältige Erfahrungen in unterschiedlichen Lehrsituationen, wie z. B. als studentische Hilfskraft an der Universität oder an außerschulischen Lernorten, zu sammeln. Wichtiger als alles andere ist es, dass du dein Studium erfolgreich beendest.

Was erwartet mich im ReferendariatReferendariat Das Referendariat (auch Vorbereitungsdienst) ist nach der universitären Ausbildung der zweite Teil der Lehramtsausbildung. Hier lernt man auf Basis von bildungs- und fachwissenschaftlichen Kenntnissen zu unterrichten und dies zunehmend eigenverantwortlich zu tun. Der Vorbereitungsdienst wird mit einer Staatsprüfung abgeschlossen. Nach erfolgreichem Bestehen ist eine Einstellung in den Schuldienst möglich.?

Das Referendariat, so wird der Vorbereitungsdienst meist genannt, ist die praktische Ausbildung, die auf deine wissenschaftliche Lehramtsausbildung folgt. Hier kannst du nun anwenden, was du zuvor gelernt hast. Die Inhalte und Ziele des Referendariats findest du im Kerncurriculum des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW (MSB). Im 18-monatigen Vorbereitungsdienst lernst du deine Lehrerpersönlichkeit zu festigen und wie du in der Praxis im Klassenraum mit unterschiedlichsten Lehr- und Lernsituationen umgehst. Mit einer Staatsprüfung schließt du das Referendariat ab. Danach kannst du als ausgebildete Lehrkraft an einer Schule tätig werden. Wenn du genau wissen willst, wie die Staatsprüfung abläuft, dann schau beim Landesprüfungsamt nach.

Aber wie komme ich an einen Platz und zu wann muss ich mich bewerben? Kann ich Ortswünsche angeben und werden diese erfüllt? Ausführliche Informationen dazu findest du auf dem Portal SEVON des Bildungsministeriums Nordrhein-Westfalens

Nach der Bewerbung wirst du einer Bezirksregierung zugeteilt. Diese vermittelt dich anschließend an ein Zentrum für schulpraktische Lehrerbildung (ZfsL) und an eine Schule.

Das ZfsL begleitet dich bei deiner praktischen Ausbildung. So belegst du dort während des Referendariats zwei unterschiedliche Seminare:

  • ein fachliches und
  • ein allgemeines

In ersterem werden nur Themen behandelt, die mit dem jeweiligen Unterrichtsfach zusammenhängen. Im allgemeinen SeminarSeminar Ein Seminar an einer Hochschule ist eine spezifische Unterrichtsform, in der sich Studierende inhaltlich einbringen können. Dies kann zum Beispiel durch Referate und mündliche Beiträge zu Diskussionen geschehen. In jedem Fall sind die Studierenden an der Erarbeitung des Stoffs beteiligt, während der Stoff in Vorlesungen in der Regel nur durch die Lehrenden vermittelt wird., auch Kernseminar genannt, werden fächerübergreifende Aspekte besprochen. Zum Beispiel der Umgang mit Unterrichtsstörungen. Für Unterrichtsbesuche vom ZfsL planst du einzelne Stunden, in denen du die Schüler*innen auch unterrichtest. Diese Stunden werden bewertet und die Noten fließen in deine Gesamtbeurteilung mit ein.

Der zentrale Ausbildungspunkt ist deine Schule. Dort wirst du auch begleitet – und zwar vom Ausbildungsbeauftragten. Zunächst hospitierst du im Unterricht. Mit der Zeit hältst du aber eigene Unterrichtsstunden, später auch alleine. Du lernst, deine Schüler*innen zu benoten und nimmst an weiteren Tätigkeitsfeldern, wie zum Beispiel Fachkonferenzen und Elternsprechtagen, teil.

Was erwartet mich später im Beruf?

Der Lehrer*innenberuf ist sehr vielfältig. So hast du diverse verpflichtende und freiwillige Tätigkeitsbereiche. Zu den verpflichtenden gehören zum Beispiel:

Das Diagramm zeigt die unterschiedlichen Aufgaben einer Lehrkraft in den Bereichen "Unterrichten", "Erziehen", "Innovieren" und "Beurteilen".

Wenn du magst, kannst du eine Klassen– oder Stufenleitung übernehmen. Außerdem gibt es an jeder Schule eine Steuergruppe für Schul- und Unterrichtsentwicklung. An vielen Schulen gibt es zudem Koordinationsstellen zum Beispiel für die Erprobungsstufe, die Mittelstufe sowie die Oberstufe, den MINT-Bereich, die Medienkompetenz, die Austauschprogramme und den Ganztag. Oft bekommst du für die übernommene Aufgabe eine Stundenreduktion und kannst bei einer Beförderung berücksichtigt werden.

Fort- und Weiterbildungen gehören auch zu deinen Aufgaben. Denn auch eine fertige Lehrkraft hat nie ausgelernt.

Einmal Lehrkraft immer Lehrkraft?

Anders als du vielleicht denkst, bist du als verbeamtete Person nicht an die Schule gebunden. Du kannst die Schule wechseln. Informationen zur Versetzung findest du beim Schulministerium. Oder du bewirbst dich auf außerschulische Stellen. So gibt es Abordnungsstellen an Universitäten – in den Fachdidaktiken oder aber Zentren für Lehrerbildung – aber auch an kommunalen Integrationszentren (KI). Du kannst dich als Lehrperson auch auf Fachleiter*innen- oder Leitungsstellen bewerben. Alle Abordnungsstellen findest du bei STELLA. Bedenke dabei, dass Abordnungen immer befristet sind.

Wie du siehst, gibt es viele unterschiedliche Karrieremöglichkeiten – vor allem im Ruhrgebiet. Eine detaillierte Ausführung findest du beim Stellenfinder.